Monatlicher online-Transferabend des Netzwerks
Monatlicher Transferabend online: Hier finden Sie regelmäßig (jeden ersten Dienstag im Monat) stattfindende Online-Veranstaltungen von unseren Netzwerkmitgliedern. Zu unterschiedlichen Themen erhalten Sie hier Impulse, können an hypnosystemischer Kultur des Miteinanders andocken, den Kontakt dazu aufrecht erhalten und mit anderen Menschen in den Dialog kommen.
Die Angebote sind für Sie kostenfrei. Die Anmeldung können Sie direkt hier vornehmen oder – sofern separat angegeben – auch über die Webseite des jeweiligen Netzwerkmitglieds.
An wen richten sich die Abende: Insbesondere an ehemalige Klienten und Klientinnen der sysTelios Klinik und auch an Menschen, die sich generell für die Haltung und Wirkzeuge (das ist kein Tippfehler ;-)) der Hypnosystemik interessieren. Der Fokus liegt dabei auf Selbsterfahrung und der Einladung, sich auch mit eigenen Anliegen auf Augenhöhe einzubringen und zu begegnen.
Natürlich schließen wir auch interessierte therapeutisch oder coachend tätige Kolleg*innen nicht aus. Hier haben wir die Bitte, sich in den Dialogräumen der Treffen im kollegialen Respekt und der achtsamen Wahrung des Raumes für die Menschen mit Anliegen, hinsichtlich eigener Interventionsangebote enthaltsam zu zeigen.
Transfer-Online
Körper, Selbst und Selbstwirksamkeit
Häufig gelingt es uns im Alltag nicht, uns ausreichend Zeit zu nehmen, um für uns zu sorgen und zum Beispiel ein entspannteres oder energievolleres Erleben zu erzeugen. Doch unseren Körper, als Wegweiser und Verbündeten, haben wir immer dabei.
An diesem Transferabend wird es darum gehen, mit Hilfe des Körpers, also auf „verkörperte“ Art und Weise in Kontakt und mit dem sogenannten Selbst zu kommen (Ein Konzept aus dem IFS-Modell nach Richard Schwartz) und so mehr Zugriff auf unsere Steuerungsfähigkeit und Selbstwirksamkeit zu erlangen.
Bei Rückfragen bitte folgende Mailadresse nutzen: kontakt@psychotherapie-kiefer.de
Innere Spannungen und Konflikte besser verstehen
Wer kennt nicht Situationen wie den Vorsatz, ab morgen mehr Sport zu machen und uns gesünder zu ernähren, aber dann ist das Sofa wieder so weich und die Chips so lecker? Oder uns etwas nicht mehr gefallen zu lassen, aber bei nächster Gelegenheit doch wieder einzuknicken? Und anschließend kritisieren oder gar beschimpfen wir uns selbst dafür. Eine Seite will dies, eine andere etwas ganz anderes. Ein Teil von uns ermahnt zur Vernunft, ein anderer rebelliert, ein dritter verzweifelt angesichts der eigenen Ohnmacht, die Eskalation der ersten beiden zu stoppen. Was tun?
Hier möchte ich zwei therapeutische Herangehensweisen vorstellen und kombinieren, die sich für solche Situationen besonders bewährt haben: Das „Drama-Dreieck“ von Stephen Karpman und „Internal Family Systems (IFS)“ von Richard Schwartz. (Beide sind nahe Verwandte des „hypnosystemischen Seitenmodells“ von Gunther Schmidt.)
Deren Kombination lässt sich vielfältig variieren und anpassen für alltägliche Ereignisse, von guten Vorsätzen (mit denen bekanntlich der Weg zur Hölle gepflastert ist …) über Beziehungskonflikte bis zu Suchtverhalten und Trauma-Erlebnisweisen.
Wie? – das erkunden wir hier in einer hoffentlich kurzweiligen Mischung aus kurzen Inputs und Ausprobieren anhand eigener Themen.
Wie kriegt man den Schweinehund ins Boot?
Immer wieder neigen wir dazu, ungeliebte Anteils (Muster, Verhaltensgewohnheiten, Gefühlsgewohnheiten) zu bekämpfen; am liebsten würden wir sie loswerden!
Solche Anteile stattdessen kennen zu lernen, geduldig und neugierig zu erforschen, welche Bedürfnisse und Absichten sich in den ungeliebten Mustern ausdrücken und wie wir diesen Bedürfnissen auf andere Weise entgegenkommen könnten – davon soll dieser Abend handeln.
Nach einem kleinen Impulsvortrag zur hypnosystemischen Teilearbeit und zu den Methoden, mit Anteilen zu arbeiten, wollen wir praktisch mit Beispielen experimentieren: Also gerne ungeliebte Anteile mitbringen!
